FAQ

Warum soll ich zur Gemeinderatswahl gehen?

Politische Entscheidungen werden nicht nur in Berlin gefällt, sondern auch direkt vor „deiner Haustür“. Kommunalpolitik hat unmittelbaren Einfluss auf dich!

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Wer seid ihr?

Wir sind ein unabhängiger Zusammenschluss von Leuten, denen Stuttgart am Herzen liegt und die die Lebensqualität in der Stadt erhöhen wollen (-> Wer sind wir?).

Wofür steht ihr?

Für Stuttgart 🙂

Wie seid ihr entstanden?

Eines Abends bei einem gemütlichen Umtrunk, als die Gespräche ins politische abdrifteten, wurde uns klar, was in dieser Stadt so falsch läuft und wir entschlossen uns dazu, anstatt uns ständig nur zu beschweren, die Sache selbst anzupacken. Schnell fand sich unter Freund*innen, Bekannten und Kommiliton*innen eine Vielzahl an Mitstreiter*innen mit ähnlichen Interessen. Die Idee der „Studentischen Liste – Junges Stuttgart“ war geboren.

Warum gibt es euch?

Warum sollen die anderen immer die Politik machen?

Wieso hat man von euch in den vergangenen 5 Jahren nicht so viel gehört?

Dies liegt vor allem an zwei Gründen: Zum einen, da die Medien bevorzugt über die großen Parteien berichten und da die Parteien aufgrund ihrer Einnahmen eine ganz andere Öffentlichkeitsarbeit betreiben können. Zum anderen aber, da wir uns im Gemeinderat auf die Sacharbeit konzentriert haben – und nicht durch den Klinikskandal (Grüne), Straftaten (AfD [1, 2], SÖS & Linke), sonstige Skandale (FDP), Postengerangel oder interne Streitereien (AfD, Stadtisten) aufgefallen sind! Wir parken auch nicht unerlaubt auf Behindertenparkplätzen. Außerdem hießen wir letztes Mal noch „Studentische Liste – junges Stuttgart“.

Was macht euch besonders?

Für uns stehen Stuttgart und die Bürger*innen im Mittelpunkt und keine Parteiinteressen, wir ordnen uns keiner Bundespartei und deren Standpunkten unter. Unsere Bewerber*innen sind unabhängig und werden nach bestem Wissen und Gewissen ausgewählt – bei uns muss niemand für einen Listenplatz Geld bezahlen! („So holt sich die CDU [im Jahr 2014] von Bewerbern auf den Listenplätzen eins bis 20 je 6000 Euro und führt das Feld hier mit großem Abstand an. Der Hintergrund: Ohne Unterstützung des Parteiapparats ist der Start in die politische Karriere in der Regel viel schwieriger als mit Anschubhilfe. Das lassen sich die Parteien, die ständig nach Finanzquellen suchen, gern bezahlen.“ [Quelle])

Was liegt euch am Herzen?

Uns ist wichtig, dass Politik wieder von den Menschen gestaltet wird, die sie letztendlich am meisten betrifft – also von ganz normalen Bürger*innen und nicht von Partei-Karrierist*innen. Zukünftig sollten z.B. Hochkultur und Jugend- bzw. Subkulturen nicht mehr gegeneinander ausgespielt werden. Für eine soziale Teilhabe aller Bürger*innen braucht es beides!

Was nervt euch/uns?

Wir haben das Gefühl, dass in der Kommunalpolitik häufig über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen getroffen werden, die für uns Bürger*innen nicht nachvollziehbar sind oder auf Gefälligkeiten gründen (Stichwort: Vetterleswirtschaft!!!)

Uns nervt, wenn städtische Immobilien und Bauflächen an die Meistbietenden vergeben werden und nicht an das beste Konzept. Und die hohen Mieten!

Uns nervt, dass die Vielfalt im Nachtleben in der Stadtmitte immer mehr verloren geht.

Uns nervt, dass viele Orte innerhalb der Stadtbezirke nicht mit dem Fahrrad erreichbar sind.

Was heißt „jung“?

Jung heißt, dass wir junge Ideen haben und jungen Menschen eine Stimme geben wollen – aber nicht nur jungen, sondern allen Mitgliedern unserer Gesellschaft! Dass wir besonders junge Menschen vertreten wollen, liegt an deren geringen Repräsentanz im Gemeinderat: Zur Zeit ist nur ein Stadtrat unter 30! (Unserer. ☺ ) In Zahlen heißt das: 1/3 aller Bürger*innen ist unter 30, aber nur 1/60 der Gemeinderäte.

Seid ihr eine Partei?

Nö! (Wer sind wir?) Zum Glück nicht…

Was stört euch an Parteien?

Parteien sind in Deutschland wichtig für die Demokratie – allerdings nur auf Bundes- und Landesebene. Im Gemeinderat wären sie komplett verzichtbar. Was uns stört, ist, dass man die Bundes- und Landespolitik der Parteien natürlich nicht von der Kommunalpolitik trennen kann. Nehmen wir die CDU als Beispiel: Im Wahlkampf für den Gemeinderat kämpft die CDU gegen Fahrverbote, obwohl sie diese in der Landesregierung selbst mitbeschlossen hat. Wofür steht sie denn nun eigentlich? Dafür ein soches Verhalten gibt es viele weitere Beispiele… so war etwa die CDU im Landtagswahlkampf für kostenlose Kindergarten, in Stuttgart lehnt sie es aber immer ab. In Stuttgart fordert sie mehr G9-Gymnasien, im Land (wo die CDU das Kultusministerium innehat) lehnt sie weitere G9-Gymnasien ab… usw. In unseren Augen ist das Wählerverarsche.